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075 21.10.2005, 00:44 Infi |
ich hab gerade einen netten spruch aufgeschnappt den ich hier einfach mal einwerfen möchte -- steam möge in einer dampfwolke verpuffen |
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076 21.10.2005, 03:26 Red Storm |
jo der ist gut --töte tausende und du bist ein held - |
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077 21.10.2005, 08:21 DonBarcal |
"Man lebt, um zu arbeiten und arbeitet, um zu leben!" Ne ne, Quatsch! Wenn man nach dem Sinn des Lebens fragt, müsste man den fragen, der uns alle "gemacht" hat. Denn "der" müsste es ja wissen. Sollte man nun nicht an so einen Schöpfer glauben, hätte sich die Frage nach dem Sinn unserer Existenz ja auch erledigt. Ich denke, wir sind da, um in der Nahrungskette von irgendetwas zu stehen, was wir schon längst ausgerottet haben. Ergo sind wir über unsere natürliche Bestimmung hinausgewachsen. Punkt! --"Die Wand hat Ohren, Mauern sind Verräter." |
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078 26.10.2005, 18:04 Braindead |
Es gibt zwei Hauptmöglichkeiten: Sinn ist Gottgegeben: Ja/Nein. Wenn man Nein sagt, bedeutet dies aber nicht, dass das Leben keinen Sinn hätte. Wer so denkt ist der Meinung Sinn könne nur durch Gott gegeben sein und müsse etwas absolutes darstellen - wenn es keinen Gott gibt, gibt es demnach auch keinen Sinn. Ich glaube nicht an Gott. Sinnlos ist das Leben deswegen aber trotzdem nicht. Als "Tanz der Atome" macht es eine Menge Sinn. ;) Die biologische Evolution (und die Selbstorganisationsprozesse in Nichtgleichgewichtssystemen) stellen im übrigen keine Aneinanderreichung von Zufällen dar, auch wenn Zufall eine wichtige Rolle in der biologischen Evolution spielt. (Davon abgesehen ist die Zukunft bis zu einem gewisse Grade vorherbestimmt, selbst dann, wenn man je nach Interpretation der Quantenmechanik den Zufall als real akzeptiert... denn dann bezieht er sich lediglich auf "Möglichkeiten", die dann nicht willkürlich sind.) Diese Aussage kann beim gegenwärtigen Stand der Neurowissenschaften überhaupt nicht getroffen werden. Vor allem sollte man "Liebe" nicht mit "verliebt sein" verwechseln. Bis heute ist das sogenannte "Leib-Seele-Problem" nicht gelöst, auch wenn es in den letzten Jahren wieder sehr gründlich analysiert wurde - man sollte also nicht so tun, als wäre es gelöst. Es hat auch nicht unbedingt etwas mit der Hirnchemie zu tun, sondern mit dem "Denken", ob man glücklich ist, was in beide Richtungen funktioniert. Ein Forschungsprojekt von Neurophysiologen an Buddhistischen Mönchen, einer normalen Gruppe aus der westlichen Bevölkerung, die einige Wochen das Meditieren geübt hat und einer dazu entsprechenden Kontrollgruppe haben etwas ganz anderes gezeigt... das sowohl die Mönche als auch die meditierende Anfängergruppe glücklicher und ausgeglichener sind. (Im FMRT zeigten diese Menschen eine andere Hirnaktivität, als gewöhnliche, im Denken und Fühlen undisziplinierte Menschen.) Dieser Beitrag wurde am 26.10.2005 um 18:16 von Braindead bearbeitet. |
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