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000
11.12.2011, 10:35
the-middleman



Für meine Diplomarbeit brauche ich ein Mikrofon, das wasserdicht (tauchfähig) und möglichst genau ist. Klein sollte es auch noch sein.

Ich verwende Elektret-Kapselmikrofone von Conrad.

Wasserdicht: Ich dichte die Mikrofone mit Silikon, selbstvulkanisierendem Klebeband und vorne bekommen sie eine "Membran" aus Gummi- oder Plastikfolien. Die Mikrofone funktionieren unterwasser einwandfrei, "sterben" dann aber nach ein paar Tagen ab, das heißt, das Signal wird immer schwächer, bis es irgendwann ganz im Eigenrauschen der Mikros untergeht. Ich dachte natürlich sie werden irgendwie undicht aber wenn ich die Mikros hinterher "seziere", also auseinandernehme kann ich keine Spuren von Wasser entdecken. Außerdem habe ich gehört, dass Elektret-Mikrofone durch Trocknen wieder repariert werden können, wenn sie mal feucht geworden sind. Meine bleiben aber kaputt.

Kalibrieren: Ich möchte Schalldruckpegel möglichst genau bestimmen. Ich habe einen professionellen Schallpegelmesser von Brüel&Kjaer den ich als Referenz verwende. Also software am PC benutze ich den Spaichinger Schallpegelmesser, der etwas wild aussieht, aber ganz gut funktioniert. Damit lassen sich die Mikrofone kalibrieren und Frequenzgänge adaptieren. Hat jemand schon mal etwas ähnliches versucht? Welche software verwendet ihr?

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Spielen: Prison, Ispatel 4: Classic, Heart of evil
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The Trap ist mit abstand die fantastischste Mod die ich seit langem gespielt habe!

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001
12.12.2011, 17:57
Phoenics



Hm. Du hast Sorgen. ;)

Also, ich würde mein C3 (Studiomikrofon!) jedenfalls niemals ins Wasser nehmen. :) Aber "Gott-sei-Dank" redest Du nur von den Mikro-Kapseln...

Ich denke, ein "Wasserdichtes" verschliessen bringt nicht viel, da der Druckunterschied im Wasser höher/anders ist. Aus meiner Sicht ist es logisch, das (obwohl kein Wasser eindringt) der Kondensator bzw. Kapsel hinüber ist. Man muss ja daran denken, das die akustische Übertragung (Töne) durch Schall (Wellen) auf unterschiedlichen Frequenzen (Tönhöhe) erfolgt. Daher ist Druck auf ein Mikro nicht gut, ganz zu schweigen von der Qualität "unter Wasser" (die m.E. sicher grausig sein wird).

Ich denke, das wird der Grund für dein "Mikrofonsterben" sein.

Ich meine aber, das es spezielle Unterwasser-Mikrofone gibt. Es aber selber als "Bastel- oder Bausatz" würde ich eher davon abraten. Zumindest hält der Spass nicht lange, wie Du nun merkst.

Aber mal eine indiskrete Frage, middleman: Warum willst Du Mikros mit ins Wasser nehmen?

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Euer Phoenics


Dieser Beitrag wurde am 12.12.2011 um 17:59 von Phoenics bearbeitet.
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