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000 19.08.2009, 21:00 Mc-Cain |
Nabend zusammen, ich habe mal eine Frage zu einem Unfall mitm Auto. Mir ist gestern einer Hinten draufgefahren als ich an einer Roten Ampel stand. Er hat zwar gebremst aber hats nicht mehr geschafft anzuhalten und ist in mich reingefahren. naja soweit kein Problem. Bin halt ausgestiegen und hab die Polizei gerufen und die haben auch alles aufgenommen. Er konnte seinen Wagen nicht mehr wegfahren da die Vorderreifen blockiert waren. Von der geschwindigkeit her kann ich nicht viel sagen da es mein erster unfall ist, aber ich würde tippen das es was zwischen 20 und 40 kmh gewesen sein muss. Bei meinem Auto ist die Stoßstange 2 mal gebrochen und verbogen und mein Kofferraum geht sehr schwer auf. So nach dem Unfall habe ich noch keine Schmerzen gehabt, aber heute morgen bin ich dann zum Krankenhaus die haben dann mehrer Prellungen festgestellt und mich erstmal eine Woche Krankgeschrieben. So nun aber langsam mal zur eigentlichen Frage ;): Nen Termin bei einem Anwalt hab ich nun und der wird mir bestimmt auch meine Fragen Beantworten aber ich würde gerne wissen ob ihr schonmal erfahrungen mit so einer Situation hattet. Da er mir Drauf gefahren ist gehe ich mal davon aus das er schuld ist, aber das kann ich halt so nicht sagen. Aber mich interressiert halt ob jemand schonmal Erfahrungen damit gesammelt hat. Oder auch wie das beim Anwalt abläuft. Ich bin mal gespannt --Dieser Beitrag wurde am 19.08.2009 um 21:01 von Mc-Cain bearbeitet. |
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001 19.08.2009, 21:21 Skeleton |
meiner meinung nach sollte dich der anwalt nichts kosten, solange ihr recht bekommt. wenn nicht musst du ihn ohne rechtsschutzversicherung wahrscheinlich bezahlen. aber der fall sollte, so wie du ihn geschildert hast, eigentlich klar sein und der anwalt sollte dich nichts kosten. wäre ja sinnlos wenn du nachher nur um recht zu bekommen große summen an geld an den anwalt gibst, womöglich mehr als du bekommst wegen dem unfall. aber ruf doch einfach beim anwalt an und frag erstmal nach, ob und was er dich kostet. ;) ob es alles wirklich so ist kann ich dir nicht mit bestimmtheit sagen, habe da keine erfahrungen. alles vermutungen die auf "hören-sagen" beruhen. --keine referal links bei thewall.de --dp |
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002 19.08.2009, 21:32 MrDoS |
Grundsätzlich arbeitet kein Anwalt für Umsonst. Als erstes wird wohl deine Rechtsschutz dran glauben müssen, wenn du keine Hast musst du erstmal auslegen. Da es sich um Zivilprozess handelt kannst du auch gerne in der Zivilprozessordnung nachschauen. Der Preis richtet sich dann mit nach dem Streitwert. Sofern der andere Teilnehmer versichert ist (davon ist auszugehen da bei uns in deutschland ne haftpflicht zwingend ist) sollte er und auch du keine Probleme bekommen. Du solltest halt nicht überdramatisieren und eine Querschnittslämung vortanzen. Wegen deiner Verletzung musst du eventuell nochmal zum Durchgangsarzt bzw. solltest du deinem Arzt direkt sagen das er die den Befund aushändigen soll (wegen dem Rechtsanwaltsding) Bei einem Auffahrunfall ist natürlich immer der Schuld der Auffährt. Das wird die Polizei sicherlich dort nochmal gesagt haben zusammen mit der belehrung des Aussageverweigerungsrechts. -- |
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003 19.08.2009, 21:36 Skeleton |
einmal um meine behauptung zu stützen: http://www.autorecht24.de/Recht_Gesetze/Ratgeber/Anwaltskosten/anwaltskosten.html könnte für dich interessant sein. edit: dass kein anwalt für umsonst arbeitet sollte jedem klar sein. es geht nur darum, ob er ihn bezahlen muss. --keine referal links bei thewall.de --dp Dieser Beitrag wurde am 19.08.2009 um 21:37 von Skeleton bearbeitet. |
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004 19.08.2009, 21:37 Mc-Cain |
Eine Rechtschutzversicherung habe ich nicht und bei mir in der Familie hatte auch noch nie einer etwas damit zu tun gehabt. ja die kosten sind das erste was ich ihn natürlich fragen werde =). nicht das ich nachher keine ahnung 1.000 €Autoreperatur bekomme + 500 €schmerzensgeld oder so und dann 700€wieder an den anwalt abdrücken muss ^^. Habe da halt keine ahnung davon. Aber ne Aussage musste ich nicht bei der Polizei machen ?!. Der Typ der mir reingefahren ist musste aber schon 35 € Strafe zahlen aber ich weiss nicht wofür. Haben einfach alles ganz ruhig abgewickelt aber ich war ein wenig durch den Wind, Da es wie gesagt meiner erster unfall war. Und ich bin halt jetzt halt ein wenig unsicher was nun geschieht =) -- |
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005 19.08.2009, 21:40 Skeleton |
35 euro ist ja noch im bereich des verwarngelds. afaik. ab 40 euro wirds erst zum bußgeld, wird wahrscheinlich für unaufmerksamkeit oder irgendsowas sein. nichts dramatisches. und sonst...siehe mein link ;) hast du sicher vorm posten nicht gesehen wenn du 1 minute nach mir geantwortet hast. --keine referal links bei thewall.de --dp |
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006 19.08.2009, 21:42 Mc-Cain |
Ahja stimmt den hatte ich noch nicht gesehn - Danke das lese ich mir mal durch -- |
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007 19.08.2009, 21:42 MrDoS |
Das er die Kosten erstattet bekommen (kann) steht ausser Frage, bevor sich der Anwalt überhaupt damit beschäftigt. Denke eher das du beim "Schmerzensgeld" so um die 3,5k rechnen kannst. Das ist das was ich bei meinem Auffahrunfall bekommen hab. Rippen geprellt, Beule am Schädel - 3 Wochen krank - 1. woche mit Hexal 600. Die 35EUR könnten dafür sein das er den Abstand nicht eingehalten hat. Ist allerdings komisch da normalerweise beide Parteien zum Unfallhergang befragt werdern (sollten) so ist es zumindest in unserer schönen Landeshauptstadt. |
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008 19.08.2009, 21:47 Mc-Cain |
Also am Unfalltag habe ich auch noch nichts gemerkt, Die Polizisten haben zwar gefragt ob jemand verletzt ist und ein krankenwagen gerufen werden soll aber da hab ich auch gesagt das es nicht nötig sei, da ich noch nichts germerkt hatte, |
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009 19.08.2009, 22:12 caedes |
3,5k fürn paar prellungen mit ner woche krankgeschrieben? eher nicht. ich hatte vor 4 jahren nen richtigen unfall (E-Klasse mit 50-60 frontal in mein auto der selben geschwindigkeit), hatte geprellten (?) brustkorb, irgendwas am arm gestaucht.. konnte zumindest paar wochen nichts tragen (war ideal, war grad am umziehen). hatte übrigens direkt nachm unfall auch nicht viel gefühlt, adrenalin halt. --caedes Deutschland rückt nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden im Superwahljahr verstärkt ins Visier von Terroristen. |
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010 19.08.2009, 22:24 maurice |
[ ] Es ist eine gute Idee im ThW-Board rechtsfragen zu stellen. Gute genesung meinerseits. Zum glück ist nichts schlimmeres passiert. --I'm not random, i just have many thoug... Oh look, a Squirrel! |
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011 20.08.2009, 01:02 Red Storm |
Ist es doch; denn ein paar User hier hatten schon eine unangenehme Begegnung mit dem Hintermann ^^ 1.) Es gibt Rechtsanwälte die auch damit arbeiten, dass sie eine Beteiligung am Schmerzensgeld nehmen und bekommen so unter Umständen mehr als der normale Arbeitssatz vorgibt (das solltest du im Internet auf der Anwaltskammer-Seite nachlesen können) 2.) Wichtig ist, dass du von nun an deine Schmerzen niederschreibst (wurden sie im vergleich zu den letzten Tagen stärker ?) und welche Handlungen du schwer oder gar nicht mehr ausführen kannst. 3.) GANZ WICHTIG: Da du nach dem Unfall unter Schock gestanden bist, kann es sein, dass du den Schmerz da noch nicht gespürt hast - also auch wenn du bei der Polizei angegeben hast, dass du keine Schmerzen hättest, ist das meines wissens nicht Rechtskräftig - vor allem da du ja einen ärztlichen Befund hast der deine Verletzungen bescheinigt. In solchen Fällen (gilt für Österreich - aber in der Hinsicht sollte es nicht ganz so viele Unterschiede geben) sollte die Versicherung das Schmerzensgeld sang und klanglos überweisen, da es meistens auf einen Vergleich hinausläuft. Problematischer ist es wenn der Typ der dir hinten drauf gekracht ist kein Landsmann ist oder gar nicht EU-Bürger - in dem Fall kann es zu Komplikationen kommen aber das wird dann sowieso der Anwalt regeln. Auf alle Fälle ist ein Anwalt wichtig, denn alleine schon der Papierkram den er erledigen muss ist es wert - natürlich wird er nicht viel daran verdienen aber in der Regel sind solche Fälle auch eher etwas zum zwischendurchknabbern für ihn. Dann wünsche ich noch gute Besserung, denn ein Auffahrunfall sorgt nicht gerade für geruhsamen Schlaf in der Nacht. töte tausende und du bist ein held - Dieser Beitrag wurde am 20.08.2009 um 01:10 von Red Storm bearbeitet. |
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012 20.08.2009, 15:51 focus |
@Red Storm: Aber das wichtigste wurde ja schon gesagt! Hier noch ein Tipp von mir (hatte so ein Erlebnis auch schon von beiden Seiten, sprich einmal ich Schuld, einmal ein anderer) - Nach einen Unfall SOFORT zum Arzt gehen (auch wenn nichts weh tut, man steht ob man will oder nicht unter Schock), sonst gibts evtl später Versicherungsprobleme und man kann leer ausgehen - Viele Versicherungen stellen auch einen Anwalt, evtl ein paar Kröten mehr zahlen in einem Versicherungsbeitrag, aber dann später wenns drauf ankommt ist man diesbezüglich abgesichert und man könnte sich z.B. so ein Topic sparen. Ein Anwalt wird aber nötig sein, weil nicht jeder Unfallgegner, auch wenn er Schuld ist, steht zu seiner "Tat" und wird alles abstreiten! Also darauf schonmal achten wenn man eine Versicherung sucht. - Wenn Ihr geschädigt seid, wird ein Gutachter kommen und sich das betroffene Auto ansehen! Sollte man mit dem Gutachtenvoranschlag nicht zufrieden sein, sofort in eine Werkstatt (teure) und ein zweites eigenes Gutachten erstellen lassen, kostet meistens ned a mal etwas. --... You're a loudmouth baby, you better shut up, i'm gonna beat you up, 'cause you're a loudmouth baby ... Gabby Gabba Hey |
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013 20.08.2009, 21:12 Red Storm |
das gutachten kann man übrigens auch beim autofahrer klub machen lassen --töte tausende und du bist ein held - |
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014 21.08.2009, 01:04 Master Pegasus |
Das Ding für's Ausland heißt Grüne Versicherungskarte. --Was immer auch geschieht: Nie sollt Ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man Euch zieht, auch noch zu trinken! -- Erich Kästner |
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015 22.08.2009, 06:44 Red Storm |
nur aus interesse - wie war eigentlich deine kopfstütze eingestellt ? also welche höhe ? --töte tausende und du bist ein held - |
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016 24.08.2009, 14:14 Mc-Cain |
mhm kann man schlecht er klären also ich kann die in der Neigung verstellen und in der höhe . In der Neigung würde ich mal sagen war sie in einem winkel von 90° zum Sitz und in der höhe so das ich mit dem hinterkopfeher si im oberem virtel gelandet bin. im Nachinein würde ich sagen das die etwas zu niedrig eingestellt war. Aber ich kann das schlecht beurteilen. Ich bin jetzt erstmal zum anwalt =) bis nachher -- |
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017 25.08.2009, 21:47 Red Storm |
naja eigentlich sollte die kopfstütze etwas über den kopf ragen, damit im falle eines aufpralles (dabei wird man meist angehoben) die kopfstütze das tun kann was sie soll -> den kopf stützen ^^ aber das ist leider nicht sehr weit verbreitet - da sollte adac und oeamtc besser aufklärungsarbeit leisten --töte tausende und du bist ein held - |
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018 26.08.2009, 21:12 Sprengmeister |
Weis wohl eigentlich jeder für was das DIng da ist und wie man es Benutzt... -- _______________________ |
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019 27.08.2009, 00:42 Red Storm |
dass das jeder weiß, bezweifle ich mal stark ;) im gegenteil - zu viele machen sich keine gedanken darüber --töte tausende und du bist ein held - Dieser Beitrag wurde am 27.08.2009 um 00:43 von Red Storm bearbeitet. |
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