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Autor Beitrag
050
19.03.2004, 18:47
Dopefish



das problem sind doch nicht diese alten Konservativlinge ... das Problem ist die gesamte Gesellschaft.
Alles ist immer so, wie die Gesellschaft es will (zumindest in einer Demokratie).

--


Dieser Beitrag wurde am 19.03.2004 um 18:48 von Dopefish bearbeitet.
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051
19.03.2004, 19:26
little_hashas



Imho ist nicht die Gesellschaft daran schuld, weil wir auch Teil der Geselleschaft sind
Leg ein ei Christian

--

Hiascht RESI!!! S' Bratl' is' fettä.

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052
19.03.2004, 19:29
pharos



So, jetzt auch mal mein Mist zum Schulsystem (es wurde ja schon andiskutiert, aber warum nicht genauer ausführen). Ist gar nicht so weit von unserem System entfernt.

Der Bildungsweg eines Kindes beginnt (eigentlich schon im Elternhaus, aber sagen wir mal) im Kindergarten. Im Kindergarten kann man zwar schwer etwas "lernen", aber moralische und soziale Werte kann man den Kleinen schon mitgeben.
6tes Lebensjahr beginnt ähnlich wie schon jetzt die Volksschule. Bis ans Ende deiner Schullaufbahn hast du nun auf jeden Fall Englisch Unterricht und Staatsbürgerkunde (mindestens bis zur 8ten Schulstufe auch Informatik). In der Volksschule wird zwar noch niemand effektiv E oder C++ lernen, aber es ein früher Einstieg ist immer gut.

Nach 4 Jahren Volksschule kommt die erste Teilung. Hauptschule und Gymnasium.
Nach 4 Jahren Hauptschule - das Niveau hier muss nicht notwendigerweise höher (eventuell sogar niedriger) als heute liegen - beginnt man seine Lehre in einem Betrieb und hat ein Leben voller anstrengender Arbeit vor sich.

4 Jahre Gymnasium. Hier wird Allgemeinbildung und Englisch forciert. Danach entscheidet man sich für eines der Teilgebiete (mir fallen spontan mindestens 5, aber je mehr desto besser). Es werden in einem Kurssystem nur noch wenige Fächer unterrichtet, dafür sehr intensiv (6-8 Stunden pro Woche sind.
Etwa:
Geisteswissenschaften (Deutsch, Englisch, Geschichte, Geographie Psycho&Philo + 2 weitere Kurse)
Naturwissenschaften (Physik, Chemie, Mathe, Englisch, Biologie... + 2 weitere Kurse)
Informatik (Englisch, Mathe, Info-itself, ... 2 Kurse)
Wirtschaft (Englisch, Buchhaltung, Personalverrechnung, ... versteh leider selber nicht allzuviel davon ... 2 Kurse)
Technisches Zeug (da hab ich jetzt gar keine Ahnung mehr)

Als zusätzliche Kurse könnte man eine ganze Pallette an Möglichkeiten anbieten. Von Rhetorik, Publizistik, Quantenmechanik, Gentechnik über Netzwerkadministration, Designirgendwas, Controlling ... )
Allerspätestens jetzt sollte man E perfekt in Wort und Schrift beherrschen. Jede Schulstufe schließt natürlich mit ner Jahresprüfung ab. Nach 12 Jahren dann mit der Abitur. Man sollte nun sofort als Fachidiot in die Wirtschaft einsteigen können, oder zumindest eine wirkliche Ausbildung haben und etwas damit anfangen können (nicht wie mit einem Gymnasiumabschluss heute).

Wer will geht weiter auf Universitäten und die Elite auf eine Grande Ecole nach französischem Vorbild. Da kommen dann die TopForscher und die politische Führungsschicht raus.
Und wieder ne halbe A4 Seite für etwas das man in 2 Sätzen hätte sagen können^^

Pro: Praxisorientierte Ausbildung, Anpassung an in der Wirtschaft geforderte Kenntnisse, leistungsorientiertes System
Kontra: Mehr-Klassen Gesellschaft, kaum Möglichkeiten zur nachträglichen Verbesserung seiner Situation.

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053
19.03.2004, 21:25
Leviathan



Studentenverbindungen sind meistens konservativ, es gibt aber auch einige sehr rechtsextreme dabei. Linksextreme Studentenverbindungen sind mir aber nicht bekannt, sowas läuft dann unter dem Namen "studentisches Antifa-Profekt" oder etwas in der Richtung.

Mein Name bedeutet übrigends "der Gewundene", Leviathan ist ein Meeresungeheuer. Der Name wurde allerdings auch schon für anderes verdendet, bei Hobbes z.B. war es ein Despot.

Was das Schulsystem angeht: Ich denke, dass die Eltern immer noch das Allerwichtigste für ein Kind sind, und was die Eltern falsch gemacht haben kann das beste Schulsystem nicht mehr reparieren. Daher finde ich die Diskussion über das Schulsystem ein wenig unangebracht (hat etwas von gesellschaftlichem Sündenbock), man sollte eher über die Verantwortung reden, die ein Mensch nunmal hat, wenn sie / er Mutter / Vater ist. Meiner Meinung nach liegen unsere Bildungsprobleme nämlich in der Erziehungsmethodik, die die Eltern im Moment praktizieren.

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Entities: HL | HL²
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r_speeds | mehr über r_speeds

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