Surf_maps nutzen einen Fehler in Counter-Strike, der es erlaubt auf Neigungen entlang zu gleiten. Bei Surfmaps sollte sauber gearbeitet werden, da es sonst keinen Spaß macht immer hängen zu bleiben. Ich werde mich hier auf eine einfache Surfmap beschränken.
Da ich selbst auch Begeisterter Spieler bin und dieses Tutorial nicht verhunzen will hier ein paar Worte von meiner Seite. Das folgende Tutorial an sich ist nicht von mir! — cephei 2009/05/27 20:50
Surf maps belohnen die Fähigkeit der Spieler gut zu surfen, schlechte Surfer werden bestraft. Dafür gibt es:
Typische Waffen für Surf-Maps sind
Schlechte Spieler fallen in eine art Gefängnisraum (Jail) aus welchem man entweder gar nicht, nur durch fremde Hilfe oder durch schießen auf mehrerere Schalter in Abfolge entfliehen kann. Gute spieler hingegen werden auf das Jail teleportiert und können dort, oft durch Einwegspiegel, die schlechten Spieler töten.
Der Spawn sollte an einer höher gelegenen Stelle liegen.
Auf Surfmaps sollte jeweils immer nur ein Team spielen, denn ansonsten nimmt es den Spaß am Surfen durch ständiges Sterben und Aktionen des gegnerischen Teams. Natürlich kann man aber auch Surf_war_maps machen, wo beide Teams aufeinander zu surfen.
Man erstellt einen Brush in ausreichender Größe. Nun benutzt man das Vertex Tool um ein Dreieck zu bekommen.
Ziehe wie im Bild die Seite in die Mitte und achte darauf, dass nur die oberen Eckpunkte markiert sind. Nun zieht man die gegenüberliegende Seite an die selbe Stelle. Man bekommt eine Meldung Merge Vertices, wenn man es richtig gemacht hat man bestätigt diese mit Ja. Die zwei Schrägen, die man erhält, müssen unter 45° liegen, ansonsten könnte man darauf laufen und das wollen wir natürlich nicht! Achtung: Meist kann man auf der oberen Kante laufen. Die 45° macht man ebenfalls mit dem Vertex Tool, jedoch kann der Wert auch niedriger als 45° sein. Probiert am besten ein wenig mit verschiedenen Werten rum.
Eine Neigung der sogenannten Wave bekommt man, indem man den Brush Transformiert (STRG+M) man stelle den X- oder den Y-Wert ein. Der Wert ändert sich je nach Stellung des Brushes. In den oberen Bildern wäre das der X-Wert.
Eine Kurve bekommt man mit dem Arch Tool. Bei Wall Width gibt man die Hälfte des erstellten Brushes ein. Bei Number of Sides gibt die erstellten Brushes an je höher, umso komplexer der Brush. Bei Arc: 90° für einen Viertelkreis, 180° für einen Halbkreis. Den Rest auf 0 belassen. Klickt nun auf Ok. Jetzt bearbeitet man die erstellten Brushs mit dem Vertex Tool, nur diesmal nur den Vorderen Teil.
Tipps:
Hier gilt wieder: Die Neigung muss unter 45° sein!
Surfmaps haben eine Menge Luft und wenig Brushes. Damit hat allerdings der Compiler als auch die Engine ein Problem. Da es so gut wie keine Visblocker gibt, kann man von jeder Stelle aus fast die ganze Map einsehen, was auf die Framerate drückt. Umgekehrt „sieht“ auch der Compiler diese Brushes und teilt die Map entlang dieser in Leafs auf. Da diese Brushes aber von schräger Form sind, schneidet er den Luftraum der Map kreuz und quer in Stücke, was erstens lange dauert und zweitens fast unvermeidlich Massen an Fehlermeldungen erzeugt.
Abhilfe schafft man, indem man JEDEN Brush in der Map, der nicht gerade am Grid ausgerichtet ist (also alle Rampen), zu func_detail macht. Macht man das konsequent und gründlich, erspart man sich jede Menge Ärger.
Eine Readme sollte der Map unbedingt beiliegen, denn nicht jeder weiß, was er beachten muss.
Server Settings (Standard):
Es haben sich Einstellungen von 10000 oder 250 verbreitet. Dadurch wird das Surfen noch einfacher. Die oben genannten Werte sind Mindest-sollwerte!